Der Helikopter Scrum Master

Scrum-Fails

Als Scrum Master hast du es nicht leicht. Du musst ständig auf der Hut sein, um äußere Einflüsse, die zu Impediments werden können, proaktiv zu erkennen und diesen entgegenzuwirken. Jeder noch so kleine Kontakt vom Team mit der Außenwelt kann zum Schmetterlingseffekt führen und alles kollabiert. Die Absichten der „Anderen“ sind nicht immer offensichtlich, man kann niemandem vertrauen!

Wenn ihr zur Mittagspause rausgeht, dann habt lieber ein paar Schutzhelme dabei, wer weiß, was vom Himmel kommt. Hast du auf die Grippeimpfung hingewiesen? Stell dir vor, in deinem Team bricht die Grippewelle aus. Was sollen dann die Nachbarn denken, wenn ihr bei der Sprint Review keine Inkremente vorführt?

Eine Überfürsorge führt zur Angst Fehler zu machen

Die Hingabe als Scrum Master, das Team schützen zu wollen, ist nicht verkehrt. Achte darauf, dass das Team einen ausreichenden Raum zu experimentieren hat und empirische Erkenntnisse durch Erfolge und Fehler sammeln kann. Manchmal muss man vom Fahrrad fallen, um den notwendigen Fokus für die lange Strecke zu generieren.

Wie findest du die Balance zwischen eingreifen und machen lassen?

Diese Frage solltest du dir nicht stellen. Machen lassen ist hierbei die Antwort. Deine Mission ist es unter anderem das selbstorganisierte Arbeiten und die Agilität zu fördern. Selbstorganisation heißt eigenverantwortliches Handeln, ohne Aufsichtsperson. Agilität heißt Reaktions- und Handelsfähigkeit, sowie agieren auf Produktentwicklungsebene. Greifst du ein, bist du ein klassischer Linien-Leader und kein Scrum Master.

Ein Scrum Master sollte den Mut fördern und nicht Angst verbreiten. Fördere diesen Mut, indem du ihn vorlebst. Lass das Team den Weg gehen, auf dem sie sich am besten entwickeln und die meisten Erkenntnisse sammeln.

Danke für’s lesen! Wie ist deine Meinung zum Helikopter Scrum Master?

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