Prozesse bei kreativen Köpfen

Café Scrum

Kreativität trotz Struktur?

Die Kunst der Gegenwart zeigt uns, wie vielfältig es sein kann sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und dies in einem Werk zu äußern. Dabei die Position, also die Marke, des Künstlers zu behalten und sich gleichzeitig auf das Ziel zu konzentrieren und den richtigen Weg zum gewünschten Ergebnis zu finden, ist ein langer Prozess mit großem Risiko.

Die Innovation in Designprozessen stellt für UX-Designer eine ähnlich große Herausforderung dar. Innovationen sind risikoreich. Hier gilt es den Aufwand und das mögliche Ergebnis in ein Verhältnis zu bringen.

Die grauen Zellen aktivieren

Für die Erinnerung an Vergangenes und die Planung der Zukunft ist unsere Großhirnrinde verantwortlich. Die Vergangenheit und die Zukunft sind für unseren Prozess notwendig. Hierbei kann ein Prozess dabei helfen, die innovativen Ziele zu erreichen, indem wir aus vergangenem lernen und in der Zukunft neues probieren. Doch wie möchte man den Weg zur Innovation definieren, wenn das Ergebnis nicht klar ist? Kurz gesagt: dies ist nicht möglich. Wir können uns nur an einem Methodenkoffer bedienen, der uns den Weg dahin vereinfacht, aber auch genug Raum zur Kreativität lässt.

Strukturierung durch Bereiche

Stellen wir uns den Prozess als eine Art springenden Zyklus vor, indem wir sagen, wir lassen den Anfang und das Ende offen. Im Idealfall wird von einer grünen Wiese gestartet, doch wie so oft startet kaum ein Projekt von Null. Gerade deshalb ist es so wichtig, einen offenen Anfang zu haben.

Im Folgenden schauen wir uns drei große Bereiche an, die wir abdecken wollen. Das heißt wir wollen die Anforderung erforschen, sie gestalten und vor allem testen. Wichtig ist dabei in den einzelnen Bereichen keine feste Reihenfolge zu haben, je nach Anforderung auf die Bedürfnisse einzugehen und verrückte Ideen zu haben.

Allerdings definieren wir in den Bereichen bestimmte Teile, die wir erfüllen müssen. Sodass zum Beispiel Bereiche wie Trends, Technologien, Bedürfnisse und Einsichten erforscht und abgedeckt werden. Die Definition der Bereiche ist Teamabhängig, sodass diese vorab gemeinsam definiert werden. Durch das verrückte herumspringen zwischen den einzelnen Bereichen, richten wir uns danach was das Projekt gerade fordert. Wir verwerfen Ideen, bauen sie aufeinander auf und entwickeln sie weiter. Einer der wichtigsten Bestandteile hierbei ist die Kommunikation untereinander. Begrifflichkeiten müssen für alle das gleiche bedeuten.

Das Ziel

Ziel ist es einen groben Umriss zu haben, aber die Prozesse der Beziehungen intern, je nach Anforderung, zu variieren.

Der Quickwin: Wer gut plant, kann auch flexibel sein.

Um unbekannte Anforderungen zu planen, muss sich das Team mit dem jeweiligen Bereich auseinandersetzen, Fragen klären und gleichzeitig hinterfragen. Durch die drei großen Bereiche Erforschen, Gestaltung und Testen können wir Anforderungen einordnen und bewerten. Wir können beurteilen, was uns noch fehlt und wie wir die Kreativität fördern können.

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