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In der ScrumCorp-Bäckerei

Allgemein

Der Scrum-Keks

Ach, die Winterzeit. Im Idealfall schneit es draußen. Aus dem Ruhrgebiet gesprochen regnet es wohl eher und doch sind Abends die Straßen erleuchtet, der Weihnachtsmarkt lockt mit seinen Verführungen und die Zeit der Besinnung kommt zur Geltung. Familien schauen zusammen einen Weihnachtsfilm oder backen ihre Lieblingskekse und genau das ist heute unser Thema.

Schon einmal einen „agilen“ Keks gebacken? Vielleicht sogar ein ganzes Blech?

Nun, wir von ScrumCorp hätten dort eine kleine Geschichte über einen Weihnachts-Sprint:

Man nehme einen Scrum Master, der sich um die Backbleche, das Backpapier, den Ofen, den Tisch und das Nudelholz kümmert, damit das Entwicklerteam alles zum Arbeiten hat. Der Product Owner bringt die Ausstecher mit, denn die Vision von ihm war, so hatte er es vor Wochen gesagt, mindestes zwei Bleche und so viele Kekse wie möglich zu backen.

Natürlich hilft er mit, aber Vorsicht, er darf zwischendurch nicht naschen, denn wenn die Abnahme sich häuft, bleibt nichts mehr für den Kunden übrig. Die Entwickler selbst dürfen ihre Arbeit durch kneten, ausrollen mit dem Nudelholz und kreativen Einwürfen erledigen. Man achte darauf, dass die Akzeptanzkriterien des Product Owners erfüllt werden, denn der Teig darf nicht reißen und sollte weich sein. Zudem sollte der Scrum Master ein Auge darauf haben, dass der Teig ständig in Mengen vor Ort ist, dass Mehl auf dem Tisch verteilt wird und die Kekse in den Ofen kommen. Die Auslieferung geschieht durch den Ofen, vielleicht ist es die hauseigene QA, die die Temperatur einstellt und schaut, dass die Kekse nicht allzu dunkel werden. Heißer Kakao wird von dem Scrum Master für die Entwickler bereitgestellt. Mit einem Blick aus dem Fenster lässt sich ein Schneesturm erhaschen, die Straßen leuchten im Schein der Straßenlampen. Sind die Bleche fertig, holt man sich Feedback von den Stakeholdern, doch Vorsicht, die erhitzten Bleche können die Hände verbrennen!

Die Stakeholder möchten zwar noch weitere Anpassungen, sind dennoch mit der Auslieferung mehr als zufrieden. Ein paar Kekse wurden schon vernascht. Für die nächsten Kekse sind eine Glasur, zwei kleine bunte Kügelchen und Glitzer gewünscht, dies sind nun die neuen User-Stories, die auf Post-it’s in der Küche auf dem Whiteboard festgehalten werden. Jetzt ist es Aufgabe des Scrum Masters diese Zutaten in Absprache mit dem Product Owner zu besorgen, sodass das Entwicklungsteam die Wünsche des Stakeholders erfüllen kann. Sofern die Ressourcen es zulassen, darf dieses Projekt so oft wie nötig wiederholt werden. Dies wird auch getan und am Ende werden die Kekse zum Kakao und einem guten Film vor dem Fernseher serviert, dies führt zur Begeisterung der Stakeholder und die Kekse werden allesamt abgenommen. Nun ist es Zeit für die letzte Retrospektive des Jahres. Ein Flipchart, ein Zettel, Stifte und eure Erinnerungen ist alles was das Team benötigt. Denkt über die Erfolge des letzten Jahres nach, über die schweren, aber auch die guten Zeiten. Was hätte besser laufen können? Wo habt ihr Hindernisse gefürchtet, sie letztlich doch bewältigt? Was benötigt ihr? Wurden alte Ziele nicht erreicht, oder sind neue hinzugekommen? Braucht ihr mehr Ruhe? Findet es als Team heraus!

Schließt die Retrospektive und lasst euch überraschen, was 2020 für euch offen hält.

Wir von ScrumCorp wünschen euch einen großartigen Jahresabschluss, eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit und einen knalligen Übergang ins Jahr 2020. Wir sehen, hören und lesen uns bald wieder!

Euer Team von ScrumCorp – Wir agilisieren!

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