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Bogenschießen

Hallo liebe Scrum Master, 
Heute haben wir eine neue Retrospektive Methode für euch.

1). Titel:

Bogenschießen

2). Teilnehmer:

Entwicklungsteam & Scrum Master

3). Dauer:

90 min.

4). Häufigkeit:
Diese Methodik kann alle fünf Sprints eingesetzt werden

5). Ablauf:

In einem Projekt ist es immer wichtig, das man sich bewusst ist, was man für den Kunden erreicht hat und was eben nicht. Diese Methodik zielt darauf ab, sich mit dem Team bewusst zu machen, was man geschafft hat. Um dies zu überprüfen, nehmen wir das Beispiel eines Bogens, der Pfeile abschießt.


a). Rahmenbedingungen der Retro kommunizieren.

Es gilt die Vegas-Regel

Es gilt das kein Fingerpointing existiert

Jeder der Teilnehmer ist einverstanden mit den Regeln

b). Retrospezifische Einleitung (10. Min.)

Jede Zeile Code beschreibt einen Weg, um eine User-Story umzusetzen. Hinter jeder User-Story ist ein Kundenwunsch. Wir wollen heute herausfinden, wie viele Pfeile das Ziel in den letzten Sprints getroffen haben. Als Einstiegsfrage könnte diese hier verwendet werden:

„Wie zielsicher seid ihr?“

Das Plakat besteht aus dem Bogen, den Köcher und einer Zielscheibe. Als Scrum Master ist es wichtig, das Plakat den Teilnehmern zu erklären:

Der Bogen ist der Entwickler selbst. Wie angespannt oder entspannt seid ihr?

Der Köcher ist das Backlog. Sind die User-Stories gut? Sind genügend vorhanden?

Die Zielscheibe zeigt die Effizienz. Wie oft wurde die Mitte getroffen? Wie viele verfehlten das Ziel?

Der Scrum Master achtet darauf, das die Symbole auf dem Flipchart erklärt und verstanden wurden.

c). Informationen Sammeln (ca. 5 Min.)

Jeder Teilnehmer hat nun Zeit seine Gedanken zu den Symbolen aufzuschreiben. Der Scrum Master steht bei Rückfragen zur Verfügung. Ist die Timebox abgelaufen, stellt jeder Teilnehmer seine Punkte vor und erklärt mit wenigen Sätzen, was er damit gemeint hat.


d). Sortieren & Priorisieren (ca. 10 Min.)

Jetzt werden mit dem Team zusammen Themenwolken gebildet. Sind ein paar der Punkte sehr ähnlich oder betreffen dasselbe Thema, fügt man diese zu Themenwolken zusammen. Ist dies passiert, verfügt jeder Teilnehmer über zwei universal einzusetzende Stimmen, die er auf einer Themenwolke abgeben kann. Der Scrum Master erklärt das nicht beide Stimmen auf einer Themenwolke gevotet werden können. Durch Punkte oder Strich macht sich das Voten bemerkbar. Jetzt hat das Team die Priorisierung, um in die Maßnahmenphase überzugehen.

e). Maßnahmen (ca. 55 Min.)

Die Themenwolke die, die meisten Stimmen bekommen hat, wird als Erstes besprochen. Der Scrum Master moderiert diese Phase mit dieser Frage an:

„Was muss getan werden, von wem und wann?“

Dann beginnt die Diskussion um die Maßnahmen. Alle Informationen werden niedergeschrieben und den entsprechenden Spalten hinzugefügt. Begrenzt wird diese Phase durch die Timebox oder den Themen. Ist eines von beiden vorbei, endet diese Phase.

f). Abschluss (10 Min.)

Die beschlossenen Maßnahmen werden noch einmal hervorgeholt und der Scrum Master kann eine Ausstiegsfrage stellen, ähnlich wie dieser hier:

„Ist das die erste Maßnahme, die wir angehen möchten?“

Stimmt das Team zu, ist es die Maßnahmen, ansonsten kann sich schnell für eine andere entschieden werden.

Danach ist es Zeit, die Retrospektive zu schließen. Der Scrum Master bedankt sich für die Teilnahmen, gibt und holt sich Feedback ein und verabschiedet die Teilnehmer.


Bleibt gesund und viele Grüße

Marvin von ScrumCorp

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