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[ultimate_heading main_heading=“Skill-Check Retrospektive“][/ultimate_heading]

Hello again Scrum Master,

hier ist deine zweite Retrospektiven Methode. Wir hoffen die erste Methode konnte dir weiterhelfen.
Hier geht es nun weiter mit der Methode "Skill-Check".

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Skill-Check

2. Teilnehmeranzahl
4-9 Teilnehmer + 1 Scrum Master

3. Dauer
90 Minuten

4. Häufigkeit
Wiederholungen sind möglich, die Retrospektive eignet sich besonders gut, wenn das Team neu zusammengesetzt wird, neue Mitglieder bekommt oder der Wissensaustausch optimiert werden soll.

5. Benötigte Materialien
Post-It’s, Stifte, vorbereitete Flipcharts

6. Retro Ablauf
a) Rahmenbedingungen

Alles Besprochene bleibt im Raum

Die Retrospektive sorgt für einen besseren Austausch im Team und optimiert den Wissensaustausch untereinander.

b) Einleitung (ca. 15 Minuten)
Damit das Thema der Retrospektive direkt beim Einstieg für alle Teilnehmer deutlich wird, beginnen wir mit einer Crossfunktionalitäts-Skala.
Hier ist es die Aufgabe der Teammitglieder ihre Team-Fähigkeiten/Skills einzuschätzen.
Dafür bereiten wir ein Flipchart mit einer Skala von 1-10 vor. Die Teilnehmer bekommen nun die Aufgabe die Fähigkeiten bzw. Crossfunktionalität des gesamten Teams zu bewerten. Hierbei ist 10 das Maximum und 0 das Minimum. Die 10 bedeutet zum Beispiel, dass die Hälfte des Teams ausfallen könnte und es dennoch in der Lage ist auszuliefern. Bei 1 wäre ein Team schon beim Ausfall einer Person handlungsunfähig.

Es gibt hier die Möglichkeit die Teilnehmer nacheinander frei in den Raum zu befragen und der Scrum Master hält die Bewertung auf der Skala fest. Alternativ kann das Team auch die Bewertung auf ein Post-It verfassen und selbstständig am Flipchart anbringen. Hier werden Teilnehmer nicht von der Einschätzung anderer beeinflusst.

Je nach Ergebnis kann man im Anschluss einmal den höchsten und den niedrigsten Wert festhalten. Hier ist es wichtig, dass es kein falsch oder richtig gibt, da persönliches Empfinden abgefragt wird.

Von hier kann sehr gut in die nächste Phase eingeleitet werden – die Sammelphase

c) Sammelphase (ca. 20 Minuten)
Skill-Check:
Basierend auf der Skala der Einstiegsfrage kann nun in die Sammelphase eingeleitet werden. Hier kann darauf aufgebaut werden, was passieren muss, damit das Team die nächste Stufe/Zahl erreicht.
Es wird ein Flipchart vorbereitet, dass unterteilt ist in Platz für „Stärken“ und „Potentiale“.

Jedes Teammitglied bekommt nun die Aufgabe, seine größten persönlichen Stärken auf Post‘-It’s zu verfassen und ebenfalls die Punkte, die noch Potential für Verbesserung bieten. Hierbei ist es wichtig, dass jeder mindestens seine größte Stärke aber auch den Punkt benennt, wo er mit mehr Wissen einen größeren Mehrwehrt für das Team bieten könnte.

Das Team bekommt hierfür 10 Minuten Zeit. Im Anschluss sortiert jedes Mitglied seine Stärken und Potentiale im passenden Feld ein und stellt diese kurz dem Team vor.

d) Clusterphase/ Sortierung 
Die gesammelten Stärken und Potentiale werden nun gesammelt. Das Team hat die Aufgabe gleiche Stärken in Themenwolken zusammen zu führen und auch gleiche Potentiale zusammen zu führen.

Wichtig ist hier, dass die Sortierung immer vom Team durchgeführt wird. Der Scrum Master ist nur ausführende Kraft hierbei. Dies ist wichtig, damit im Team Klarheit über den Inhalt herrscht.

e) Priorisierung (ca. 10 Minuten inklusive Sortierung)
Je nach Anzahl der Themenwolken kann jetzt eine Priorisierung folgen. Sollten sich nur ein paar Potentiale herausstellen, ist dieser Schritt nicht notwendig. Sollten aber viele Potentiale gesammelt werden, bietet es sich aus zeitlichen Grünen an, diese nach Wichtigkeit zu priorisieren.

Jeder Teilnehmer hat dann die Möglichkeit mit 3 Stimmen für das wichtigste Cluster abzustimmen. Bitte die Teilnehmer 3 Striche/Punkte auf die Cluster zu verteilen. Sie können diese auf unterschiedliche oder auch alle auf ein Cluster setzen.

Wenn alle Punkte/Striche verteilt sind, werden die Cluster nach Anzahl der Stimmen absteigen priorisiert.

Es kann dann geschaut werden, ob jemand ein genanntes Potential eventuell mit seinen Stärken abdecken kann. Dann können diese gegenübergestellt werden.

f) Behandlung
In der Behandlung werden die sortierten Potentiale und Stärken besprochen. Wenn sich bereits eine vorhandene Stärke eines Teammitglieds und ein Potential eines Teammitglieds gegenüberstehen, kann hier entschieden werden, wie zum Beispiel eine Unterstützung oder Schulung gegenseitig aussehen kann. Steht einem priorisierten Potential keine vorhandene Stärke gegenüber, kann das Team hier ebenfalls über nötige Skill-Schulungen sprechen.

Es ist auf ein striktes Time-Boxing zu achten, damit die vorgenommene Zahl an Stärken und Potentialen diskutiert werden kann.

g) Schlüsse/ Maßnahmen ziehen (ca. 35 Minuten)
Als Maßnahmen werden nun die Skill-Schulungen auf einem Maßnahmenplakat festgehalten.

Es ist wichtig, dass jedes Teammitglied sich in den Maßnahmen/Skill-Schulungen wiederfindet und der Wissensaustausch im Team erhöht wird. Für mögliche Schulungen sollten feste Ansprechpartner und ein Zeitraum festgehalten werden.

h) Abschluss (ca. 10 Minuten)
Jedes Teammitglied beantwortet zum Abschluss nacheinander folgende Frage:
„Auf einer Skala von 1-10, wie hilfreich war diese Retrospektive für dich?“

Wir wünschen dir viel Erfolg!

Hannah von Scrumcorp

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